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Back to the Guppys

Oder, wie ich wieder zum Guppy kam.

Ich war 11 Jahre alt als meine Mutter mir ein Aqarium schenkte. Es stand damals in unserem Wohnzimmer und erfreute die ganze Familie.  Das war 1969!

Mein erster Besatz bestand aus verschiedenen Fischen aber vor allem aus Guppys.

1971 zogen wir nach Niederaussem und mein Vater der im RWE arbeitete berichtete mir, das es im Gilbach Guppys gäbe.

Der Bach wurde damals sehr stark mit dem Kühlwasser des Kraftwerkes gespeisst und hatte selbst einige Kilometer weiter noch Temperaturen über 20 Grad, auch im Winter.

Zu der Zeit war der Name „Millionenfisch“ wirklich zutreffend



Mindestens einmal pro Woche war ich auf Guppyfang! Natürlich habe ich nicht jeden Tag,  alles Gefangene auch mitgenommen. Vieles habe ich mir nur angesehen und anschiessend wieder frei gelassen. Mein Becken war allerdings immer mit den schönsten Guppys besetzt.

Irgendwann verlor ich den Bezug zu Guppys und beschäftigte mich ausschliesslich mit Diskusfischen. Diese züchtete ich bis vor wenigen Jahren noch.  Aus Zeitgründen, beruflicher Natur gabe ich die Zucht von Diskusfischen auf und machte eine längere, aquaristische Pause.

Eines Tages so gegen Ende 2011 hatte meine Frau die Idee Goldfische zu halten und mit mir einen Teich zu bauen. Sie sah wohl das ich irgendwie ohne Fische nicht wirklich glücklich war.

OK. Aber ganz normale Goldfische wollte ich dann doch nicht und begab mich auf die Suche nach etwas Ausgefallenerem. Da entdeckte ich für mich die Wakin und ich wollte sie haben. Kurzer Hand beschloss ich 30 Tiere über einen Grosshändler zu kaufen und hatte im April 2012 die ersten Wakin Goldfische.

Wir bauten wieder eine Anlage, allerdings diesmal im Gartenhaus, und ich begann erfolgreich Wakin zu züchten. Neben den besagten Wakin gesellten sich noch Regenbogenelritzen, Schleierschwänze und Shubunkin.

Um auch im Winter kleine Fische ins Frühjahr zu bringen, baute ich ende 2012 noch eine Anlage im Heizungskeller auf. Hier arbeitete ich mit vorwiegend 18 Grad Raumtemperatur und das war, Stromteschnich, natürlich kein Vergleich zu Diskusfischen.

Gegen Ende 2014 lernte ich Jemanden kennen, der alles Mögliche an Fischen hatte. Ihm gab ich die Fische die für mich nicht interessant genug waren. Als ich ihm Zuhause einen Besuch abstattete, sah ich einen grossen Innenteich in seinem Keller, indem er seine grossen Wasserschildkröten überwinterte. Ausser den Wasserschildkröten schwammen in dem Bassin 100erte Guppys in allen Grössen, vorwiegend allerdings wildfarbene.

Wieder zum Thema “ wie ich wieder zu Guppys kam“

Wir hatten ein Aquarium in der Küche stehen. Der Besatz bestand hauptsächlich aus Pflanzen, Garnelen und ein paar Welsen. Meine Frau wollte aber gerne noch paar schöne Schleierschwanzguppys darin haben und so gingen wir ins nächste  Zoogeschäft und kauften uns paar schöne Guppys.

Leider hatten wir gar kein Glück damit und es starben meistens die Weibchen. Das ging mir natürlich gegen meine Aquarianerehre und ich begann mich über Guppys und deren Krankheiten schlau zu machen. Google war da mein erster Berater.

Der Bekannte mit dem Schildkrötenbecken kündigte mir im Dezember 2014 einen Besuch an und ich sagte zu Ihm: Bring mir doch mal paar Weibchen, möglichst klein ( also unbefruchtet ) mit. Ich wollte paar unbefruchtete Weibchen zu unseren einsamen Männchen setzen, im Glauben das die Weibchen weniger eine Rolle spielten und die schönen Farben der Männchen sich eins zu eins an ihre Kinder vererben würden.

Er kam also, brachte allerdings keine Weibchen, sondern einen kleinen Eimer mit mindestens 100 Minni Gupys mit. Darauf war ich aber garnicht vorbereitet. Schnell machte ich ein 100 Liter Aquarium fertig und schwups hatte ich im Keller wieder den ersten Heizstab in Betrieb 🙁

In dem Gewusel bemerkte ich einige Fische mit HS und sortierte die alle aus und hatte mein zweites Becken mit Heizstab in Betrieb. Es stellte sich dann heraus das es alles Weibchen waren. Ich zog sie weiter gross und setzte einige in das Becken in der Küche, zu unseren schönen Männchen.

Es war für mich so interessant das ich später einige trächtige Weibchen mit in den Keller nahm und separierte.  Natürlich kam alles an Farben und Formen dabei heraus, nur nicht das was ich erwartete. So entstand mein Interesse an der Guppy Hochzucht.

Lest bitte auch meinen Bericht wie es mit der Hochzucht weiter ging.

Hier geht die Geschichte weiter!